Die Frauen-Staffelteams von Großbritannien und Nordirland (GB & NI) sorgten bei den World Relays in Guangzhou für einen Höhepunkt: Sie holten Gold und sicherten sich damit wichtige Tickets für die anstehenden Weltmeisterschaften in Tokio. Ihre Erfolge weckten europaweit, auch in Deutschland, große Aufmerksamkeit, wo Leichtathletik-Erfolgsgeschichten stets auf reges Interesse stoßen.
Die 4×100-m-Frauenstaffel lief in 42,21 Sekunden zu Gold. Nia Wedderburn-Goodison, Amy Hunt, Bianca Williams und Success Eduan glänzten mit sauberen Wechseln und behielten über die gesamte Distanz die nötige Schlagzahl. Eduan setzte auf der Schlussgeraden zum entscheidenden Sprint an und verwies die starken Konkurrentinnen aus den USA, Spanien und Jamaika auf die Plätze. Im Ziel lobte sie ihre Teamkolleginnen und betonte den gemeinsamen Willen, unbedingt Gold zu holen.
Mixed-Staffel ebenfalls erfolgreich
Auch die erstmals ausgetragene 4×100-m-Mixed-Staffel schrieb Geschichte und gewann Bronze in 40,88 Sekunden. Asha Philip, Kissiwaa Mensah, Jeriel Quainoo und Joe Ferguson zeigten eine starke Vorstellung und kamen hinter Jamaika und Kanada ins Ziel. Ferguson hob hervor, dass der Ehrgeiz, um Gold mitzulaufen, das Team zusätzlich angespornt habe und letztlich auf das Podium führte.
Die 4×400-m-Frauenstaffel überzeugte ebenfalls, gewann ihren Vorlauf und qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaften. Laviai Nielsen, Emily Newnham, Lina Nielsen und Nicole Yeargin hielten Tempo und Abstimmung hoch und stoppten die Uhr bei 3:24,46 Minuten. Teamkapitänin Lina Nielsen zeigte sich stolz auf den geschlossenen Auftritt.
🇿🇦South Africa on top of the #WorldRelays medal table! pic.twitter.com/2NVCOKzyIG
— Travis Miller (@travismillerx13) May 11, 2025
Nicht alle Teams hatten jedoch so viel Glück. Die 4×400-m-Mixed-Staffel wurde Vierte, während die 4×100-m-Männerstaffel ihr Finale nach einem verpassten Wechsel nicht beenden konnte. Die 4×400-m-Männerstaffel kam als Sechste ins Ziel. Trotz dieser Rückschläge bleiben die zuvor gelösten Tokio-Tickets ein erfreuliches Ergebnis.