Kaum ist die Aufregung der World Athletics Relays 2026 vorbei, stehen die Athlet:innen schon wieder auf der Bahn. Am Wochenende überzeugten mehrere Topstars mit starken Ergebnissen in Italien und Jamaika, während die Freiluftsaison weiter an Fahrt aufnimmt. Die großen Meisterschaften stehen erst noch an. Wer kommt jetzt rechtzeitig in Topform?
Zakithi Nene aus Südafrika scheint für eine große Saison bereit zu sein. Nur wenige Tage nachdem er seinem Land Staffel-Silber in Guangzhou gesichert hat, lief Nene beim Pegaso Meeting in Florenz am 9. Mai eine Saisonbestzeit von 44,44 Sekunden über 400 Meter.
Battocletti peilt Rekord in Rom an
Die Leistung ist Teil eines starken Saisonstarts für den südafrikanischen Sprinter, der kontinuierlich an Tempo gewinnt, während die Konkurrenz weltweit härter wird. Auch die heimischen Fans durften sich freuen: Nadia Battocletti dominierte die 1.500 Meter der Frauen und verbesserte den Meeting-Rekord auf 4:03,75 Minuten.
Noch wichtiger: Das Rennen diente als Vorbereitung für Battoclettis Versuch, am 4. Juni in Rom Sifan Hassans Europarekord über 5.000 Meter (14:13,42) zu knacken. Kann Battocletti das wirklich vor heimischem Publikum schaffen? Ihre aktuelle Form lässt jedenfalls hoffen.
Sprinter:innen überzeugen mit starken Zeiten
Auch die Sprints sorgten beim Meeting für einige Highlights. Die Britin Amy Hunt kämpfte sich trotz eines Gegenwinds von 1,5 m/s durch und sicherte sich den Sieg über 100 Meter der Frauen in 11,17 Sekunden.
Der südafrikanische Sprinter Akani Simbine gewann seinen 100-Meter-Vorlauf in 10,32 Sekunden, während der Kolumbianer Ronal Longa mit 10,11 Sekunden die beste Zeit des Tages lief.
In Kingston, Jamaika, waren zudem mehrere Staffelmedaillengewinner aus Botswana wieder am Start, mit Blick auf eine intensive Leichtathletiksaison, die noch einige Herausforderungen bereithält.